29. -31.07.2022 Großglockner Ultratrail 110km, 7000hm

Großglockner-Ultra-Trail – Sven Zaminer vom TV Isny kommt erfolgreich ins Ziel

Gute Stimmung trotzt Regen, Wind und Kälte

Man schwelgt leicht in Superlativen, was Ultra-Trailläufe betrifft. Und doch kann das im Falle des Laufes rund um das Großglocknermassiv mit 110 km und knapp 7000 Höhenmetern bergauf und bergab gesagt werden: viel mehr geht nicht! Sven Zaminer vom TV Isny hatte sich diesen Lauf nach seinem hervorragenden Abschneiden beim Swiss-Alpes im letzten Jahr zum Ziel gesetzt. Von Kaprun aus starteten abends um 22 Uhr 250 Läuferinnen und Läufer mit Stirnlampe und wetterfester Kleidung, sowie Verpflegung im Rucksack in die erste harte Nacht. Über steile Bergpfade und Schneefelder, durch Bäche und rutschige Passagen, vorbei an rauschenden Wasserfällen über Scharten führte der Lauf auf der Ostseite des Massivs entlang. Bei Tagesanbruch gab es nach etwa 50 km in Kals auf der Südseite des Großglockners neben einer ausgiebigen Verpflegung auch die Möglichkeit die völlig durchnässte Kleidung und weitere Ausrüstung zu wechseln. Die ganze Nacht hindurch hatte es nachhaltig geregnet und stark gewindet bei Temperaturen bis zu 5 Grad. Schon hier zeigte sich die Härte der Anforderungen an der beträchtlichen Ausfallquote bei den Teilnehmern. Die weitere Umrundung führte bei wechselhaftem Wetter und unter schwierigen Verhältnissen zum Glocknerhaus an der Hochalpenstraße und über eine weitere Scharte ins Tal bis Fusch – die letzte Verpflegungsstelle vor dem finalen Auf- und Abstieg nach Kaprun, die Sven Zaminer um 21 Uhr erreichte. Hier entschied nur noch der Kopf, ob die Läufer trotz völliger körperlicher Erschöpfung die zweite Nacht durchstehen und das Ziel in Kaprun erreichen. Sven Zaminer traf schließlich nach 27:20:31Std. nachts um ca. 1 Uhr stolz und überglücklich dort ein. Er belegte damit den 73. Gesamtrang und Platz 31 in seiner Klasse M40. Diese Platzierung kann nicht hoch genug angesetzt werden, wenn man die Ausfallquote von etwa der Hälfte der Teilnehmer betrachtet.

23.07.2022 Triathlon Schongau

Triathlet Hansjörg Hübner vom TV Isny kann bei 2 Wettkämpfen überzeugen

Die Triathlonsaison nähert sich langsam ihrem Höhepunkt und die Challenge Kaiserwinkel am Walchsee in Tirol lockte rund 1000 Starter - Profis und Amateure aus aller Welt - gerade wegen ihrer idealen Wettkampfstrecken an. Bei Kaiserwetter stürzten sich die Triathleten in den angenehm temperierten Walchsee im sogenannten Rolling-Start-Modus. Nach 1,9 km Schwimmen ging es auf die 2 Runden der 90 km langen Radstrecke, die mit 1200 Höhenmetern als wellig zu bezeichnen ist, aber dennoch schnelle Zeiten zulässt. Die Laufstrecke über 21 km – 4 Runden um den idyllisch gelegenen See – war bestens mit Wasserstellen und Duschen bestückt, so dass die Triathleten bei der vorherrschenden Hitze die notwendige Kühlung erreichen konnten. Hansjörg Hübner vom TV Isny konnte nach einem ordentlichen Schwimmen, einer starken Radleistung den Lauf taktisch gleichmäßig und auf die notwendige Kühlung achtend durchziehen und erreichte nach 5:54:38 Std. Platz 2 in der AK65. Damit qualifizierte sich der Isnyer Triathlet erneut für die Championships in Samorin.

Ein kleiner, aber liebevoll und professionell organisierter Triathlon fand in der 10 Auflage in Schongau statt. Hier entschied sich der Isnyer für die olympische Distanz, bei der die rund 90 Triathleten zunächst im erstaunlich erfrischenden Lech die 1,5 km lange Schwimmstrecke absolvieren mussten, bevor sie eine dreimal zu durchfahrenden Rundkurs über 40 km auf dem Rad zurücklegten. Der abschließende 10 km Lauf ging über mehrere Runden durch die idyllische und stimmungsvolle Altstadt und brachte Zuschauer und Athleten eng zusammen. Nach einer gleichmäßigen und soliden Leistung iauf allen 3 Teilstrecken konnte sich Hansjörg Hübner nach 2:38:28 Std. über den Sieg in der M65 freuen.

10.7.2022 Triathlon Ironman Thun

Christian Mangold qualifiziert sich erneut für Hawaii beim Ironman Schweiz - Thun

Christian Mangold, Triathlet beim TV Isny, startete am vergangenen Wochenende beim Ironman Schweiz am Thuner See. Nach der Übersiedlung des Ironman von Zürich an den Thuner See im Berner Oberland bietet sich dort den teilnehmenden Triathleten eine traumhaft schöne Strecke. Die 3,8 km im kalten See konnte mit Neoprenanzug absolviert werden. Christian Mangold kam nach 1:13 Std. als 69. seiner Altersklasse in die erste Wechselzone. Die bergige Radstrecke kam dem berggewohnten Triathleten sehr entgegen und so konnte er sich entsprechend seiner Wattvorgaben langsam nach vorne arbeiten. Auch ein gerissener Bremszug konnte ihn nicht ausbremsen und am Ende der Radstrecke hatte er sich mit einer Radzeit von 5:12 Std. auf den 5 Platz vorgearbeitet und lag damit plötzlich im Bereich der Qualiplätze für Hawaii. Jetzt galt es, den Marathon entsprechend zu überstehen und alle mit Sicherheit aufkommenden Schwächephasen zu überwinden. Hier halfen dem erfahrenen Triathleten und mehrfachen Hawaii – Starter seine mentale Stärke und die vielen anfeuernden Zuschauer entlang der Strecke. Er konnte den 5. Platz in der Altersklasse M50 mit einer Marathonzeit von 3:47 Std. und einer Gesamtzeit von 10.19 Std. halten und sich mit der direkten Hawaii-Qualifikation belohnen.

10.7.2022 Montafon Totale Trail

Petra Friedrich erneut mit einer starken Leistung beim Montafon Totale Trail 2022

Nach ihrem Erfolg im letzten Jahr trat Petra Friedrich vom TV Isny wiederum beim Montafon Totale Trail an – ein Lauf über die Ultradistanz von 47 km bei 4200 Höhenmetern. Wegen einer Verletzung war die Vorbereitung gegenüber dem letzten Jahr nicht optimal verlaufen. Aber Petra Friedrich konnte ihre mentale Stärke ausspielen. Bei idealen Bedingen reihte sie sich gleich nach dem Start in Schruns im vorderen Feld ein - eine Position , die sie trotz zweier Stürze auf den engen Bergpfaden halten konnte. Nach 7:52:54 Std. erreichte sie nach dem letzten kräfteraubenden Schlussanstieg zur Bergstation der Silvretta Nova – Bahn als 3. Frau im Gesamteinlauf und klare Siegerin ihrer Altersklasse W 40 das Ziel. Damit konnte sie ihre Bestzeit aus dem Vorjahr sogar verbessern und kann mit Optimismus den weiteren Rennen entgegensehen. Der Isnyer Ralf Groß, der sich seit diesem Jahr auf die Bergmarathons konzentriert, startete beim Rennen über 33 km und 3300 Höhenmetern. Er erreichte das Ziel nach diesem harten und herausfordernden Lauf nach 6:39:58 Std. und belegte damit den 44. Platz im 117 Teilnehmer starken Gesamtfeld. In seiner Altersklasse M 50 kam er damit auf einen sehr guten 6. Platz und war damit mehr als zufrieden.

25.6.2022 Montafon Marathon

Zwei Isnyer Trailrunner erfolgreich beim Montafon-Marathon

Bei einem der schönsten Bergmarathons in den Alpen im Montafon traten auch Sven Zaminer vom TV Isny und Ralf Groß an. Die Strecke führt von St. Anton aus durch die atemberaubende Bergkulisse des Verwall über das Winterjöchle bis zum Ziel in der Montafoner Gemeinde Silbertal. Auf der 42 km langen Strecke gilt es dabei 1250 Höhenmeter bergauf und bergab zu überwinden. Sven Zaminer konnte in der Vorbereitung auf einen Ultralauf seine Trainingsleistung bei perfekten äußeren Bedingungen in vollem Umfang umsetzen und erreichte nach 4:25:21 Std. als starker 5. der AK40 das Ziel. Damit verbesserte er seine bisher erzielte Zeit deutlich und erreichte im rund 200 Starter starken Feld den 30. Gesamtrang. Ralf Groß, für den es der erste Start bei einem Bergmarathon war, war nach 4:54:36 Std. im Ziel. Damit belegte er den 11. Platz in der AK50 und war mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.

26.6.2022 Triathlon Challenge Kaiserwinkl Walchsee

 Hansjörg Hübner vom TV Isny erfolgreich bei der Challenge Kaiserwinkel Walchsee

Die Triathlonsaison nähert sich langsam ihrem Höhepunkt. Neben vielen anderen Rennen fand auch die sogenannte Challenge Kaiserwinkel am Walchsee in Tirol statt, die mit rund 1000 Startern Profis und Amateure gerade wegen ihrer idealen Wettkampfstrecken weltweit anzieht. Bei Kaiserwetter stürzten sich die Triathleten in den angenehm temperierten Walchsee im sogenannten Rolling-Start-Modus, der Startsituation so wesentlich entspannt. Nach 1,9 km Schwimmen ging es auf die 2 Runden der 90 km langen Radstrecke, die mit 1200 Höhenmetern als wellig zu bezeichnen ist, aber dennoch schnelle Zeiten zulässt. Die Laufstrecke über 21 km – 4 Runden um den idyllisch gelegenen See – war bestens mit Wasserstellen und Duschen bestückt, so dass die Triathleten bei der vorherrschenden Hitze die notwendige Kühlung erreichen konnten. Bei den Profimännern siegte erneut Vorjahressieger Frederic Funk aus Deutschland vor dem US-Amerikaner Sam Long. Hansjörg Hübner konnte nach einem ordentlichen Schwimmen, einer starken Radleistung den Lauf taktisch gleichmäßig und auf die notwendige Kühlung achtend durchziehen und erreichte nach 5:54:38 Std. Platz 2 in der AK65. Damit qualifizierte sich der Isnyer Triathlet erneut für die Championships in Samorin.

12.6.2022 Haldi Berglauf

Klaus Briechle – Bergläufer des TV Isny – weiterhin auf der Erfolgsspur

Klaus Briechle vom TV Isny, der schon bei seinen Starts im Frühjahr durchweg erfolgreich war, startete bei der 39. Auflage des traditionellen Haldi–Berglaufs in der Zentralschweiz. Der Start erfolgt in Schattdorf nahe dem Vierwaldstädter See und ist mit seinen 1419 Höhenmetern auf 9,5 km den Berglaufspezialisten vorbehalten. Nach einem längeren kräftigen Anstieg auf offenen Naturwegen kommen die Läufer in das malerisch gelegene Bergdorf Haldi mit seinen blühenden Almwiesen, um dann den schwierigen Schlussanstieg im anspruchsvollen alpinen Gelände anzugehen. Vom Ziel aus bietet sich eine herrliche Aussicht auf die Berge der Zentralschweiz. Klaus Briechle konnte hier nach 1:23:30 Std. als 2. der Altersklasse Senioren 4 wiederum voll überzeugen, bevor von allen Läufern der nicht ganz einfache Rückweg zu Fuß bewältigt werden musste.

Mai 2022 Bad Waldseer Lauffieber

Klaus Briechle vom TV Isny wiederum erfolgreich beim Bad Waldseer Lauffieber

Die 20. Auflage des Bad Waldseer Lauffiebers war eine durchweg gelungene Veranstaltung mit 2000 Sportlern, die bei idealen Bedingungen über verschiedene Distanzen starteten. Leider war dies auch der Abschied von dieser Laufgroßveranstaltung. Klaus Briechle vom TV Isny konnte sich nach seinem Erfolg beim Berglauf auch in Bad Waldsee als Sieger über die Halbmarathondistanz durchsetzen. Trotz der für ihn ungewohnten flachen Strecke erreichte er nach 1:36:41 Std. als Erster der M60 das Ziel auf dem Marktplatz in Bad Waldsee.

8.5.2022 Älpelelauf

 Zwei Läufer des TV Isny beim Traditionsberglauf in Feldkirch erfolgreich

Viele traditionelle Bergläufe wurden in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen aufgegeben. Nicht der so genannte Älpelelauf“ mit Start in Feldkirch/Österreich. Seit 2004 wird dieser Lauf von einem rührigen Team familiär organisiert. Der Lauf führt von der Stadtmitte von Feldkirch 8,8 km hinauf zum Älpele. Knapp 900 Höhenmeter müssen dabei bewältigt werden. Bei kühlem und regnerischem Wetter starteten rund 100 Läuferinnen und Läufer in Feldkirch - unter ihnen Klaus Briechle und Sven Zaminer vom TV Isny. Klaus Briechle zeigte beim ersten Wettkampf im Jahr außerordentliche Qualitäten und konnte sich gegen seine Konkurrenten in seiner Altersklasse durchsetzen. Nach 59:12 Min. erreichte er als erster der Klasse M60 das Ziel und lag damit in der Gesamtwertung auf einem achtbaren 25. Rang. Sven Zaminer, der auf Ultraläufe spezialisiert ist, musste auf diesem für ihn kurzen und schnellen Lauf Lehrgeld zahlen. Er erreichte das Ziel nach 1:03:59 Std. und damit als 10. seiner Altersklasse M40 und 38. im Gesamtergebnis.

1.5.2022 Triathlon Challenge Riccione

 Triathlet Hansjörg Hübner vom TV Isny beim Saisonauftakt auf dem Podium

Im Frühjahr beginnt zumindest im südlichen Europa langsam die Triathlonsaison. Profis und Amateure suchen gleichsam nach der Winterpause die ersten Wettkämpfe zur Standortbestimmung. Riccione an der italienischen Adria war am vergangenen Wochenende der zweite Austragungsort der Challenge–Serie, der rund 1500 Triathleten anlockte. Hansjörg Hübner vom TV Isny war in Riccione dabei und freute sich auf den ersten Triathlonwettkampf der Saison. Bei strahlender Sonne und blauem, noch etwas kühlem Meer konnten die Teilnehmer sich in größeren Startgruppen in die Wellen stürzen, um die knapp 2 km lange Schwimmstrecke zu bewältigen. Mit rund 40 Minuten konnte Hansjörg Hübner sich im vorderen Feld seiner Altersklasse platzieren. Die knapp 90 lange Radstrecke führte ins idyllische Hinterland von Riccione in Richtung San Marino. Hier konnte sich der Isnyer weiter nach vorne schieben, so dass ein Podiumsplatz in Reichweite lag. Der abschließende Halbmarathon brachte dann die Entscheidung. Nach 5:48:17 Std. konnte er nach einer gleichmäßigen Laufleistung das Ziel als Dritter seiner Altersklasse M65 am Strand von Riccione erreichen. Damit kann der Triathlet des TV Isny optimistisch in die kommende Saison starten.

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Tiberius Schrade | Malermeister
Malerbetrieb | Tiberius Schrade